Köder, Gerät, Montage

Logo der Firma Rapala

Welche Köder sind fängig und welches Gerät optimal?

Ihr habt es bestimmt schon gelesen, aber ich möchte es nochmals klarstellen: Meine Seite ist für Angler gedacht, die mit leichtem oder mittelschwerem Gerät einen schönen Fisch an Land ziehen möchten. Es geht nicht um das schwere Meeres- oder Big Game Angeln! Das heißt nicht, dass ich keine großen Fische fange, aber „groß“ bedeutet für mich maximal 25 Kilogramm. Ich liebe das klassische Spinnfischen mit Kunstködern! Als Köder kommen deswegen überwiegend Wobbler, Gummifische, Jigs, Popper, Blinker, Stickbaits, Needle-Sticks und Teaser in verschiedenen Größen und Farben zum Einsatz. Dabei ist es oftmals schwierig, den passenden Köder, die richtige Farbe und die optimale Größe rauszufinden, da die Fische auf La Gomera mehr als launisch sind. Mal ist ein 20 Zentimeter langer Wobbler in neo/orange die richtige Wahl, wenige Stunden später beißen die Fische nur noch auf kleine und naturfarbene Stickbaits. 

Ein Wobbler in Sardinen Look

Und am darauffolgenden Tag werden Kunstköder konsequent ignoriert. Dann kommt der klassische Köderfisch zum Einsatz. Aber welcher Köderfisch ist dann die richtige Wahl? Kleine Sardinen, frische Makrelen, oder doch eine etwas größere Gelbstrieme? Und wo bekommst Du frische Köderfische her, wenn Du diese benötigst? Ist Hoch- oder Tiefwasser die bessere Wahl, rauben die Fische eher bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang? Ist Vollmond wirklich vorteilhaft? Du siehst, manchmal ist es komplizierter, als es im ersten Moment aussieht. Aber genau diese kleinen Details sind maßgeblich entscheidend!

Die Artenvielfalt auf La Gomera ist wirklich unglaublich und man weiß im Grunde nie, was einem an den Haken geht. Aber überwiegend fische ich gezielt auf Barrakudas, Hornhechte, Blaufische, Bonitos, Wahoos, Atlantische Bonitos, Zackenbarsche, Goldmakrelen, Bernsteinmakrelen, Makrelen und Drückerfische. Dabei beträgt das Durchschnittsgewicht der gefangenen Fische 1 bis 5 Kilogramm, aber in sehr regelmäßigen Abständen gehen auch Brocken von 10 bis 25 Kilogramm an den Haken. Und glaub mir: Eine 5 Kilogramm schwere Bernsteinmakrele macht an feinem Gerät mehr Krawall als ein 10-Kilo-Hecht! Salzwasserfische sind in der Regel pure Muskelpakete und so ist es nicht unüblich, dass direkt nach dem Biss die ersten 50 Meter Schnur innerhalb weniger Sekunden von der Rolle gezogen werden.

SCHNUR UND VORFACH

Dahingehend stellt sich noch die Frage nach dem optimalen Gerät. Das gesamte Equipment sollte auf jeden Fall salzwasserfest und sehr belastungsfähig sein! Mit Monofiler Schnur angle ich schon lange nicht mehr, da die Vorteile einer geflochtenen Schnur klar auf der Hand liegen: Keine Dehnung, eine bessere Wurfweite und hohe Tragkraft bei relativ dünnem Durchmesser. Meine Favoriten sind ganz klar die Spiderwire oder die PowerPro Serien.

Ein Koeder zum angeln

Der Schnurdurchmesser richtet sich dabei nach der Art des Angelns und dem Zielfisch. Für das daily-fishing vom Land aus nutze ich eine 0,17 bis 0,25mm starke Hauptschnur und ein 1,50 bis 2,00 Meter langes Fluorocarbon Vorfach mit einem Durchmesser von 0,30 bis 0,45mm, je nach Zielfisch. Wenn das Fluorocarbon zu dick ausfällt, dann laufen einige meiner Lieblingskunstköder nicht mehr ganz so optimal, deswegen wähle ich dieses immer eine Nummer dünner als vielleicht üblich. Die beiden Schnüre verbinde ich nicht mit einem Wirbel, sondern diese werden mit einem Slim-Beauty-Knoten miteinander verbunden. Wenn ich vom Boot oder Kajak aus fischen gehe, dann fällt alles zwei Nummern stärker aus, ganz klar. Und falls ich weiß, dass Wahoos, große Blaufische oder Barrakudas vor der Küste sind, dann nutze ich auch (wiederwillig) ein Stahlvorfach.

RUTE UND ROLLE

Eine robuste, salzwasserfeste Rolle mit genügend Schnurkapazität und einer starken Bremse ist unabdingbar. Für das tägliche Spinnfischen vom Land aus nutze ich gerne die „PENN-Conflict“ und die „STRADIC“-Serie von Shimano. Wenn Ihr andere Modelle bevorzugt, dann achtet darauf, dass die Übersetzung möglichst hoch ist, zumindest wenn Ihr überwiegend mit Kunstködern angelt.

Die Rutenlänge beim Uferangeln sollte 2,70 bis 3,30 Meter betragen. Je länger die Rute (und je dünner die Schnur), desto weiter kommt Ihr mit dem Köder raus. Das Wurfgewicht ist variabel, je nach Köder. Ich persönlich nehme gerne eine 3 Meter lange Rute mit einem Wurfgewicht von 20 bis 50 Gramm. Das sind dann aber auch schon knackige Drills und das Material wird oft an die Grenze der Belastbarkeit gebracht. Bei schweren Jigs, sinkenden Wobblern oder Köderfischen kann das Wurfgewicht auch schon mal bis 90 oder 120 Gramm hoch gehen.

 

Klar, vom Boot oder dem Kajak aus verwende ich eine deutlich kürzere Rute, als wenn ich von der Hafenmauer oder vom Strand aus angle. Hier nehme ich relativ kurze und harte Ruten mit einer maximalen Länge von 1,60 bis 1,80 Meter. Auch hier fische ich gerne mit der „Conflict“-Reihe, halt nur zwei oder drei Nummern größer, Wer weiterführende bzw. detailliertere Tipps haben möchte, der kann mich gerne kontaktieren.

Kostenfreier Download:

"Kunstködertipps Spinnfischen"

Logo Rapala
Logo von der Firma Savage Gear

Kontakt Gomera Fishing

Das Logo der Firma Gomera Fishing