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©2019 by Gomera Fishing | Markus Mette

ÜBER MICH

Angelguide Markus Mette

Ich sage es Dir gleich vorweg: Ich bin kein Hochglanzprospekt-Angler à la Jörg Strehlow und auch kein international anerkannter Angel-Profi, sondern ich möchte meine Erfahrungswerte und meine Begeisterung für den Angelsport mit anderen Gleichgesinnten teilen.

Big-Game-Angler sind bei mir an der falschen Adresse! Wer große Thunfische, einen Marlin oder Monsterhai fangen möchte, der sollte sich an die in San Sebastian ansässigen Big-Game-Anbieter wenden. Wobei ich sagen muss, dass ich diese Art des Angelns auf La Gomera nicht wirklich gerne unterstütze!

Meine erste Angel hatte ich mit sieben Jahren in der Hand. Eine alte Bambusrute mit drei Meter Monoschnur, einem dicken Korken als Schwimmer und Weißbrot als Köder. Diese hat mir ein einheimischer Fischer auf Mallorca geschenkt, als er sah, wie interessiert ich ihm beim Angeln zuschaute. Der erste Fisch meines Lebens war dann kurze Zeit später eine ziemlich große Meeräsche. Von diesem Zeitpunkt an war Angeln meine Leidenschaft. Egal, durch welches Land ich gereist bin oder in welchem Ort auf der Welt ich Urlaub gemacht habe, ich hatte immer meine Angel mit dabei. Zudem habe ich mich im Laufe der Jahre quasi durch die Fluss- und Seenlandschaften Europas geangelt. Spinnfischen ist meine große Leidenschaft, und ich wähle das Material gerne so fein wie nur möglich – ohne dabei das Risiko einzugehen, einen etwas größeren Fisch zu verlieren.

Auf La Gomera habe ich das erste Mal vor 15 Jahren geangelt. Damals wurde ich noch komisch angeschaut, als ich mit meinen neonfarbenen Wobblern, Gummifischen und überdimensional großen Poppern den Hafen des Ortes Valle Gran Rey beangelt habe. Spinnfischen war damals noch nicht so populär wie heute und dementsprechend vorzeigbar meine Fangerfolge.

Schon damals ist mir auf Anhieb aufgefallen, wie potent und fischreich der Hotspot La Gomera ist. Ein extrem guter Fischbestand, eine unglaubliche Artenvielfalt und eine fast ganzjährige Angelsaison machen La Gomera als Angelziel so interessant. Die ersten Jahre auf der Insel habe ich bei dem nachhaltigen Whale-Watching-Anbieter „Oceano“ gearbeitet. Dementsprechend oft war ich draußen auf dem Meer. Die Küstenabschnitte von Valle Gran Rey kenne ich mittlerweile wie meine Westentasche, auch wenn der Radius sich vom Playa del Inglés bis kurz vor Playa Santiago begrenzt.

Ich bin nicht der typische Angler, den Du Dir vielleicht vorstellst. Ich trage privat keine Schirmmützen mit Shimano-Logo und es muss auch nicht immer die High-End-Ausrüstung für mehrere Tausend Euro sein. „So macht man das ...“ oder „Auf YouTube machen die das aber so und so ...“ – damit kann ich nicht wirklich viel anfangen. Wer regelmäßig fängt, hat recht. Und wenn man einmal nichts fängt, was durchaus vorkommen kann, dann war es trotzdem ein schöner und mit Sicherheit sonniger Tag am Meer.

Zudem ist es mir wichtig, dass Du weißt, dass Dich kein komplett durchgeplanter oder durchgestylter Angeltrip erwartet, wenn Du mich buchst. Vieles entscheide ich spontan, und so kann es durchaus sein, dass sich bei der Planung oder Ausführung der Ablauf kurzfristig ändern kann, weil das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung macht oder die Fische einfach nicht beißen wollen.